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August 21, 20266 minNicklas

Kofferraum vermieten: Deine Heimfahrt lohnt sich doppelt

Kofferraum vermieten: Deine Heimfahrt lohnt sich doppelt

Stand: August 2026

Kofferraum vermieten heißt: Du fährst eine Strecke, die sowieso ansteht und nimmst gegen Bezahlung einen Gegenstand mit, der genau dorthin muss. Über unsere App MUVN trägst du deine Fahrt ein, Versender:innen auf der Route fragen dich an, den Preis macht ihr direkt aus. Je nach Gegenstand und Strecke sind das etwa 20 bis 90 € pro Mitnahme. Extra fahren musst du dafür nie.

Die Ausgangslage: Du fährst eh

Denk an deine letzte lange Heimfahrt. Rückreise aus dem Urlaub. Sonntagabend zurück in die Stadt nach dem Wochenende bei den Eltern. Die wöchentliche Pendelstrecke. In fast allen Fällen gilt: Rückbank frei, Kofferraum leer oder halb leer.

Gerade jetzt ist das massenhaft zu sehen: Die Sommerferien enden bald. Tausende Autos, eine Richtung, kaum Ladung. Gleichzeitig sucht auf genau diesen Strecken jemand einen Transport: für das Kleinanzeigen-Sofa, die Umzugskartons zum 1. September, das Fahrrad fürs neue Semester.

Diese Lücke ist deine Gelegenheit. Nicht als Job, sondern als simple Logik: Die Kosten deiner Fahrt stehen fest, ob der Kofferraum leer bleibt oder nicht. Sprit, Verschleiß und Zeit investierst du sowieso. Die einzige offene Frage ist, ob auf den 290 Kilometern etwas mitfährt.

So vermietest du deinen Kofferraum über MUVN

Schritt 1: Fahrt eintragen. Start, Ziel, Datum, fertig. Dauert 2 Minuten und geht am besten ein paar Tage vor der Fahrt, damit Anfragen Zeit haben, dich zu erreichen. Deine Route ist damit für Versender:innen sichtbar, die genau diese Strecke brauchen.

Schritt 2: Anfragen prüfen. Versender:innen auf deiner Strecke melden sich mit ihrem Gegenstand. Du siehst Fotos, Maße und die Abhol- und Zieladresse. Du entscheidest bei jeder Anfrage selbst, ob es passt: in dein Auto, zu deiner Route, zu deinem Zeitplan. Ein Karton auf der Rückbank ist genauso okay wie ein zerlegtes Regal im Kombi.

Schritt 3: Preis ausmachen und mitnehmen. Feste Preise gibt es bei MUVN nicht, ihr verhandelt direkt in der App. Zur Orientierung:

  • Karton, Koffer, Mikrowelle: oft ab 25 €
  • Kommode, Fahrrad, Sessel: häufig 40 bis 60 €
  • Sofa, Schrank, Waschmaschine: auf Mittelstrecken meist 55 bis 90 €

Was bringt das konkret? Eine ehrliche Rechnung

Nehmen wir die Rückfahrt Hamburg-Berlin, rund 290 Kilometer. Je nach Auto kostet dich die Fahrt etwa 35 bis 50 € an Sprit. Nimmst du eine Kommode für 60 € mit, hat sich deine Heimfahrt damit praktisch selbst bezahlt.

Welche Fahrten eignen sich am besten?

Die Urlaubs-Rückreise: Lange Strecke, planbares Datum, meist viel Platz nach dem Auspacken der Strandsachen. Die Rückreise-Wochen im Sommer sind die einfachste Gelegenheit zum Ausprobieren.

Die Wochenend-Heimfahrt: Freitag in die Heimat, Sonntag zurück in die Stadt. Wer regelmäßig zwischen zwei Städten pendelt, hat quasi einen festen Fahrplan, den Versender:innen lieben.

Die Besuchsfahrt: Zu Freund:innen nach Köln, zur Familie nach München. Einzelfahrten funktionieren genauso, Hauptsache die Strecke ist eingetragen.

Am gefragtesten sind stark befahrene Verbindungen zwischen Metropolen: Hamburg-Berlin, Hamburg-Köln, Hamburg-Frankfurt, München-Berlin und Köln-Berlin gehören zu den Strecken, auf denen Gesuche am schnellsten Fahrten finden. Fährst du eine davon regelmäßig, umso besser.

Was passt in welches Auto?

Du brauchst keinen Kombi und schon gar keinen Transporter:

  • Kleinwagen und Kompakte: Kartons, Koffer, Staubsauger, Mikrowelle. Mit umgeklappter Rückbank auch ein Fahrrad.
  • Kombi und SUV: Kommoden, Sessel, Waschmaschinen, zerlegte Betten.
  • Van und Bus: Sofas, Schränke, ganze Kleinumzüge.

Faustregel: Je mehr Platz, desto höher die möglichen Preise pro Mitnahme. Aber auch der Karton auf der Rückbank bringt auf einer langen Strecke schnell 20 bis 30 €.

4 Tipps für deine erste Mitnahme

  1. Früh eintragen: Trag die Fahrt ein, sobald der Termin steht. Je länger deine Route sichtbar ist, desto mehr Anfragen sammeln sich vor der Abfahrt.
  2. Schnell antworten: Versender:innen fragen oft mehrere Fahrten parallel an. Wer zuerst reagiert, macht meistens das Match.
  3. Übergabe konkret klären: Adresse, Uhrzeit, Stockwerk, wer hilft beim Tragen. Zwei Sätze im Chat sparen eine halbe Stunde vor Ort.
  4. Ladung sichern: Decke und Spanngurt reichen meistens. Gut gesichert fährt es sich entspannter und der Gegenstand kommt heil an.

Versicherung und Sicherheit

Transporte über MUVN sind über einen etablierten Versicherungspartner abgesichert: 250 € Warenwert automatisch, ab 6 € auf 1.000 € erweiterbar, ein Ausbau auf 10.000 € ist in Vorbereitung. Die Versicherung gilt im Rahmen der geltenden Versicherungsbedingungen. Was genau abgedeckt ist und welche Voraussetzungen gelten, findest du in den AGB und Versicherungsbedingungen auf muvn.de/agb.

Dazu bist du als Fahrer:in verifiziert, wie über 10.000 andere auf der Plattform. Versender:innen sehen dein Profil und deine Bewertungen, du siehst ihre. Nach jedem Transport bewertet ihr euch gegenseitig. Ein gutes Profil bringt dir mit der Zeit mehr Anfragen auf deinen Strecken.

Und die Steuer? Das hängt von deiner Situation ab, ähnlich wie bei Airbnb oder Verkäufen über Kleinanzeigen. Wir geben keine Rechtsberatung. Wenn du regelmäßig und in größerem Umfang mitnimmst, sprich mit deiner Steuerberatung.

Wie unterscheidet sich das von anderen Plattformen?

Das Prinzip kennst du von BlaBlaCar, dort fahren allerdings Menschen mit. Bei MUVN sind es Gegenstände: kein Smalltalk, keine Zwischenstopps am Bahnhof, nur ein Karton, der am Ziel abgegeben wird. Plattformen wie Shiply oder Clicktrans arbeiten dagegen mit Ausschreibungen, auf die vor allem gewerbliche Transportunternehmen bieten. Als Privatperson mit einer eh geplanten Heimfahrt bist du beim Mitfahrgelegenheits-Modell richtig: Du bietest nicht auf Aufträge, die Anfragen kommen zu dir. Über 16.000 aktive Nutzer:innen sorgen dafür, dass auf den großen Strecken regelmäßig Gesuche liegen.

Du fährst beruflich feste Routen oder willst deine Strecken planbar auslasten? Dann ist MUVN Pro die passende Stufe, mehr dazu in unserem Beitrag zu Beiladungen für Vielfahrer:innen.

FAQ: Kofferraum vermieten

Was heißt Kofferraum vermieten genau?

Du nimmst auf einer Fahrt, die sowieso stattfindet, einen Gegenstand gegen Bezahlung mit. Vermittelt wird das über Plattformen wie MUVN: Fahrt eintragen, Anfragen erhalten, Preis direkt vereinbaren.

Wie viel kann ich pro Fahrt bekommen?

Das hängt von Strecke und Gegenstand ab. Üblich sind 20 bis 90 € pro Mitnahme, auf Mittelstrecken liegt der Sweet Spot bei rund 60 €.

Muss ich extra fahren oder Umwege machen?

Nein. Der Kern des Modells ist, dass die Fahrt eh stattfindet. Ob du eine Anfrage annimmst, entscheidest du bei jeder Fahrt neu, auch kleine Umwege sind deine freie Entscheidung und Verhandlungssache.

Bin ich abgesichert, wenn etwas kaputtgeht?

Transporte sind über einen etablierten Versicherungspartner abgedeckt: automatisch bis 250 €, erweiterbar auf 1.000 €, ein Ausbau auf 10.000 € ist in Vorbereitung. Details regeln die Versicherungsbedingungen und AGB auf muvn.de/agb.

Welche Fahrten lohnen sich am meisten?

Lange, stark nachgefragte Strecken zwischen Metropolen wie Hamburg-Berlin oder München-Berlin. Je gefragter die Route und je größer dein Platz, desto mehr Anfragen bekommst du.

Brauche ich dafür ein Gewerbe?

Für gelegentliche Mitnahmen auf privaten Fahrten in der Regel nicht, verbindlich beurteilen kann das aber nur deine Steuerberatung. Die Situation ähnelt privaten Vermietungen über Airbnb oder Verkäufen auf Kleinanzeigen.

Fazit

Dein Kofferraum fährt jede Heimfahrt mit, bezahlt hast du ihn längst. Ihn zu vermieten kostet dich 2 Minuten fürs Eintragen der Fahrt und macht aus reinen Fahrtkosten eine Strecke, die sich doppelt lohnt. In der Rückreise-Woche ist der Einstieg so einfach wie nie: Die Strecke steht fest, der Platz ist da, die Gesuche auch.

Trag deine nächste Fahrt ein auf www.muvn.de

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